Einleitung – Der Anfang

Die Idee ist eigentlich ganz simpel – mit wenigen Handgriffen zum Erfolg !

Der Grundgedanke war, eine Portabelstation mit wenigen Handgriffen einsatzbereit zu bekommen. Dabei sollten die Komponenten nicht erst aufwändig ausgepackt und miteinander verbunden werden, sondern gewissermaßen „Betriebsbereit“ sein.

Hier bot sich für mich letztlich nur eine Lösung an, nämlich die Geräte fest zu verbauen. Das wiederum war nur mit einem Koffer zu realisieren.

Also in den Baumarkt um einen Alukoffer zu besorgen. Was sich so „Alu-Koffer“ nennt.
Geht man jetzt gedanklich von einem Koffer aus der einem als erstes in den Sinn kommt, ist es eher ein Sperrholzgebilde mit Alufolie umklebt! Nun gut, sei’s drum.

Als erstes musste ein Konzept her was alles in den Koffer sollte, wo und wie die beste Anordnung sein könnte. Dabei ist die Version 2008 entstanden, wie hier auf den Bildern zu sehen. Das „Objekt“ fand bei seiner ersten Vorstellung schon sehr guten anklang, spornte mich dann dazu an nachzulegen…

Notfunkkoffer_2Fieldday-2008_DK4RSM Notfunkkoffer_1Fieldday-2008_DK4RSM

Gedanklich schwirrten mir verschiedene Möglichkeiten im Kopf umher. Aber wie jeder selbst weiß, bleiben manche Gedanken Theorie und wirft sie wieder über den Haufen. Passierte so einige Male. Zum einen lag das an den vorhandenen Geräten & Zubehör und, „…ach man könnte ja auch noch…“,
den dann nicht vorhandenen Geräten & Zubehör, wenn eine neue Idee ins Spiel kam. Amateurfunk ist schön, kann aber eben auch kostspielig sein. Also wurde investiert.

Ein zusätzliches UKW Gerät (vorhandenes HFG) sollte dieses Mal mit in den Koffer. Weil ich aber keine für mich vernünftige Lösung gefunden habe dieses unterzubringen, floss der größte Anteil in ein VHF/UHF Duoband Mobilgerät. Eigentlich widersprüchlich da nun mal viel größer, lies es sich besser unterbringen. Dafür müssen dann eben die Spannungsversorgungskabel extern transportiert werden. Was auch nicht weiter tragisch ist. Der zweitgrößte Anteil wurde in einen automatischen Antennentuner mit separaten Balun angelegt. Der Auto-Tuner kam als Ersatz für den vormals manuellen. Sowie noch diverses Kleinkram hinzukam. Irgendwie der halbe Kofferinhalt.
Geklärt wurden im Vorfeld die Maße der Geräte. Da der Platz in so einem Koffer nun einmal Endlich ist, fiel die Wahl auf die Geräte die am besten untergebracht werden konnten. Meines Erachtens war die Auswahl keine schlechte. Nun konnte es also richtig losgehen.

Ein Koffer der es in sich hat

Als ich all die Geräte, das Zubehör und Montagematerial so auf dem Tisch liegen sah, zweifelte ich schon, dass das alles in den Koffer passen würde. Ist aber so!

Spätestens jetzt wurde mir eines klar:

♬♪ „Dieser Koffer wird kein leichter sein, er wird schwer wie ein Stein“ ♪♬

…einer der ca. 14 Kg wiegt…

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