Mechanischer Aufbau

Die Anordnung des Zubehörs auf der oberen Ebene gestaltete sich anfangs gar nicht so einfach. Durch den Wechsel auf den Auto-Tuner, mit externen Balun, wurde der Platz knapper. Der Tuner, ein LDG AT-100Pro und das Yaesu FT-100D, sollten aber an ihren früheren Positionen verbleiben. Etwas Platz nach hinten musste aber auch sein, da sich die Ebene hochklappen lässt und der Balun sonst zu „früh“ an die Rückwand stoßen würde.

Notfunkkoffer_DK4RSM_UKW-In

Das VHF/UHF Mobilgerät, ein Kenwood TM-V71E, bekam seinen Platz in der unteren Ebene, ist aber am Zwischenboden befestigt. Aus Platzgründen musste es etwas nach hinten versetzt werden, nur war das nicht mehr so Bedienerfreundlich. Daher wurde ein Auszug konstruiert, mit dem sich das Gerät ca. 30mm noch vorn ziehen lässt.

Notfunkkoffer_DK4RSM_UKW-Out


Notfunkkoffer_DK4RSM_SWR

Nachdem ich voller Stolz noch beim alten SWR die Beleuchtung auf blaue LED’s umgerüstet habe, ist mir leider aufgefallen, dass das SWR-Meter „Mist“  misst und sich dieses auch durch einen Kalibrierungsversuch nicht beheben lies. Wohl oder übel sollte es einem andern Modell weichen und ersetzt werden.

Update: SWR Meter

Nur gestaltet sich das insofern schwierig, dass selbst die kleinen SWR-Meter die es am Markt gibt zu hoch sind. Das zuvor eingebaute Daiwa SWR war schon seinerzeit das kleinste und musste ohnehin im Zwischenboden versenkt eingesetzt werden, da sich sonst der Kofferdeckel nicht schließen lässt. Die neuen Modelle sind gut 10mm höher und somit viel zu hoch für meinen Koffer.

Beim alten waren noch ca. 2-3mm Luft bis zum Deckel, müssten dann also irgendwo ca. 8mm herkommen! Ich wagte es und orderte mir so ein neues Modell. Dann hilft eben nur eines, Hand am SWR-Gehäuse anlegen…, aber mal sehen WO ?

Nach dem Erhalt des SWR und drehen und wenden der ganzen Angelegenheit gab es 2 Möglichkeiten. Die mussten aber auch buchstäblich „abgeschöpft“ werden.

Im oberen Bereich der Gehäusefront wurde durch schaben, vorsichtig und mühselig, mit einem Cuttermesser das Material um ca. 4mm abgetragen. An feilen braucht man nicht zu denken, da die mechanische Belastung zu hoch ist und sich das Material zudem sehr bescheiden feilen lässt. Das ganze musste erst einmal am komplettierten SWR erfolgen, damit keine Späne ins Gerät gelangten. (Lies sich jedoch nicht ganz vermeiden, trotz abkleben der Öffnungen) Anschließend wurde die Gehäuserückseite abgenommen und der komplette Boden vom Gehäuse abgesägt. Nach dem montieren der Rückseite, musste noch im unteren Bereich die Gehäusefront mit dem Cuttermesser an die Bodenhöhe angepasst werden. Weitere 4mm !!

Notfunkkoffer_DK4RSM_SWR-Neu
Mehr war aber auch insgesamt nicht möglich, da das Material mittlerweile schon in die Dicke von Papier kam. Nun musste noch der Ausschnitt im Zwischenboden vergrößert werden, da das neue SWR auch etwas breiter ist. Der Platz war noch vorhanden.

Weil nun aber das SWR Gehäuse unten offen ist und man bei angehobenen Zwischenboden nicht zufällig in die Elektronik fassen kann, wurde sicherheitshalber ein Alulochblech unter dem Boden angebracht. Trotz Befestigung des Gehäuses mit Aluwinkel, dient das Lochblech gleichzeitig auch ein wenig als Auflagefläche.

Alle Geräte sind fest verschraubt. Die Muttern sind im MDF versenkt und jede Schraube, bis auf wenige Ausnahmen, musste gekürzt werden. Das war aus Platzgründen einfach nötig und sieht zudem auch noch besser aus!

Einzig das Netzteil ist nicht Verschraubt. Es steht in einem „Rahmen“ aus Aluwinkel die am Boden fixiert sind und ist somit unverrutschbar. Zur besseren Kühlung kann es nämlich, etwa bei hoher Belastung, aus dem Koffer genommen werden. Im Normalbetrieb ist das allerdings nicht notwendig.

Notfunkkoffer_DK4RSM_Netzteil-Ext

Selbst wenn man den Koffer auf den Kopf stellt, bleibt alles an seinem Platz.

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